Einsparpotential bei Luftwärmepumpen

Luftwärmepumpen sind die entscheidenden Bestandteile einer Wärmepumpenheizung, die die Energie der Umwelt in der Luft, dem Boden oder dem Grundwasser in die Heizungskreisläufe einspeisen können. Sie können damit einen wichtigen Beitrag zur Senkung des fossilen Energieverbrauch und der Energiekosten leisten.
Wie eine Luftwärmepumpe arbeitet
Solange die Temperatur des umgebenden Mediums über dem absoluten Nullpunkt von -273,15 Grad Celsius liegt, können Wärmepumpen ihm Energie entziehen und es dadurch abkühlen. Sie ähneln in ihrer Wirkungsweise sehr der eines Kühlschrankes. Ausschlaggebend ist die Effizienz von Wärmepumpen, die durch die sogenannte Leistungszahl beschrieben wird. Sie gibt das Verhältnis von investierter Energie und erhaltener Wärme an. Denn zur Abkühlung der Umgebungsluft benötigen Luftwärmepumpen Energie, die durch Strom oder Gas bereitgestellt werden kann und die Kompressions- oder Absorptionskältemaschinen antreiben.
Man unterscheidet zwischen den Luft-Wasser- und den Luft-Luft-Wärmepumpen, die sich in ihrer Arbeitsweise unterscheiden. Erstere nutzen Wärmetauscher, um Energie aus der Umgebungsluft zu gewinnen und geben diese an Heizkreisläufe weiter. Eine Luft-Luft-Wärmepumpen führt die gewonnene Energie hingegen einem Lüftungssystem zu.
Luftwärmepumpe Kosten bzw. Preise: Luftwärmepumpen funktionieren am effizientesten, wenn die Differenz zwischen Außentemperatur und der Vorlauftemperatur des Heizsystems nicht allzu hoch ist. Andernfalls verschlechtert sich die Leistungszahl ( das Verhältnis zwischen In- und Output ) rapide. Es wird dann zunehmend fossile Energie benötigt, um die in der Luft gespeicherte Energie für die Heizkreisläufe nutzbar zu machen. Volkswirtschaftlich sollte die Leistungszahl mindestens 4 betragen. Ist diese Bedingung gegeben, kann eine Luftwärmepumpe vor allem für Altbauten lukrativ sein, da keine umfangreichen Erdarbeiten wie bei einer Erdwärmepumpe von Nöten sind. Sie kann an der Außenwand befestigt werden; dabei sollte man jedoch den emittierten Geräuschpegel einer Wärmepumpe von ca. 50-60 dB in seine Überlegungen miteinbeziehen. Aufgrund der niedrigen Außentemperaturen fallen wegen der ungünstigeren Temperaturdifferenz im Winter allerdings zusätzliche Stromkosten von 150-200 Euro an. Im Vergleich zu einer Erdwärmepumpe spart man bei den Anschaffungskosten dafür aber auch








