Baufinanzierung ohne Risiko

Immobilienkredit

Wenn man heutzutage vorhat, ein Haus zu bauen oder zu kaufen, sollte man sich rechtzeitig mit der Finanzierung befassen.

Welche Art der Finanzierung gibt es?

Heutzutage kann man durch vielerlei Wege an das Geld für sein Eigenheim kommen. Früher schwor man auf Bausparverträge und Darlehen zur Baufinanzierung, die oft auch von den Banken angeboten werden. Heutzutage ist man, auch durch die günstige Bauzinsentwicklung, etwas flexibler geworden. Beispielsweise bieten Lebensversicherungen eine Baufinanzierung an. Dabei wird eine Lebensversicherung abgeschlossen und diese wird mit dem benötigten Kapital beliehen. Diese Finanzierung hat den Vorteil, dass man dabei gleich eine Absicherung für Hinterbliebene hat, sollte während der Finanzierungszeit ein Todesfall auftreten. Zu beachten ist bei dieser Art der Finanzierung, dass man die Deckungssumme mit der Prämie der Lebensversicherung auch erreicht. Ansonsten benötigt man eine Anschlussfinanzierung, die oft nicht billig ist und da man nicht weiß, wie hoch zu dem Zeitpunkt die Bauzinsen sind, begibt man sich immer auf dünnes Eis. Die Belastung bei dieser Art der Finanzierung ist in etwa gleichzusetzen mit einem herkömmlichen Baudarlehen, da man auch hier Zinsen über die gesamte Laufzeit bis zur Tilgung bezahlen muss.

Was macht eine gute Finanzierung aus?

Eine Faustformel sagt, dass man in etwa zehn Prozent der Kaufsumme selber in bar oder in Form von Eigenleistung erbringen muss. Was darüber hinaus geht, kann finanziert werden. Ob man sich die Finanzierung leisten kann, berechnet ein guter Finanzberater gemeinsam mit dem Kunden. Es wird dabei nicht nur das Einkommen und feste Ausgaben berechnet, sondern auch Anschaffungen für Kleidung, defekte Geräte, wie Waschmaschinen, werden in die Berechnung einbezogen. Oft plant man den Immobilienerwerb auch in einer Hochzinsphase. Hier sollte man dann lieber noch etwas warten und bei niedrigen Zinsen eine lange Zinsfestschreibung vereinbaren.

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